In der Satzung ist der Zweck der Genossenschaft wie folgt beschrieben:

„Die Fischereigenossenschaft hat die Aufgabe, innerhalb ihres Fischhegebezirks die aufgrund des Hegeplanes notwendigen Maßnahmen durchzuführen. Darüber hinaus verfolgt sie eine gemeinsame Bewirtschaftung ihres Hegebezirkes durch entsprechende Nutzung der in ihr vereinten Fischereirechte ihrer Mitglieder.“

In der Praxis sieht es so aus, dass die Genossenschaft das Fischereirecht in Einzelstrecken verpachtet. Die derzeitigen Pächter sind 19 Anglervereine und 3 Berufsfischer.

Die Pachtverträge wurden zuletzt im Jahr 2010 neu abgeschlossen und laufen 12 Jahre bis zum 31.12. 2021.

Die Bedingungen für die Ausübung der Fischerei sind einheitlich in den Pachtverträgen geregelt. In den Pachtstrecken unterhalb von Pahlen sind die Berufsfischer im begrenzten Rahmen auch noch auf den Strecken der  Anglervereine  tätig.

Die Pächter sind verpflichtet, Erlaubnisscheine an Gastangler auszugeben nach den Vorgaben und Bedingungen, die jährlich von der Mitgliederversammlung der Genossenschaft beschlossen werden. Vor den Beschlüssen wird jährlich ein Hege-Gespräch mit den Pächtern geführt.

Der Hegeplan wird von der Genossenschaft aufgestellt für die gesamt Mitteleider. Die darin vorgesehenen Besatzmaßnahmen werden ebenfalls von der Genossenschaft durchgeführt. Nach dem Hegeplan, der bis 2016 gilt, werden jährlich 1.000.000 Hechtbrütlinge, 10.000 Zandersetzlinge und 500 Karpfen ausgesetzt.

Fischereigenossenschaft Mitteleider - Zanderbesatz in der MitteleiderFischereigenossenschaft Mitteleider - Zanderbesatz in der Mitteleider

Zander-Besatz 2010, geliefert von Olaf Graff, Seefischer und Teichwirt in Kirchbarkau

Die Finanzierung der Aufgaben erfolgt durch die Pacht und durch die Erlöse aus dem Verkauf von Erlaubnisscheinen. Aus den Erträgen, die nach Abzug der Kosten für Besatzmaßnahmen und Verwaltung verbleiben wird jährlich ein nicht unerheblicher Betrag als Ertragsausschüttung an die Mitglieds- und Anliegergemeinden verteilt.